Pelletheizung: Förderungen in Österreich

Bundesförderungen für Pelletheizungen in Österreich

Holzheizungen 2016                                         

Diese Förderung ist mit November 2016 ausgelaufen.

Bei Ersatz einer 15 Jahre alten Holzheizung gab es € 8.00,-- und bei Ersatz einer fossilen Heizung durch Pelletsheizungen gab es € 2.000,-- oder für Pelletkaminöfen € 5.00,--.

Sobald es neue Informationen zu einer neuen Bundesförderung gibt werden diese natürlich auch hier aktualisiert.

Bundes- und Landesförderungen können gleichzeitig in Anspruch genommen werden. 

Landesförderungen für Pelletheizungen in Österreich

Umwelt- und Klimaschutz spielen in Österreich eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wird
der Umstieg auf eine Pelletheizung durch Mittel der Wohnbauförderung unterstützt.
Da diese Förderung Landessache ist, unterscheiden sich Voraussetzungen und Förderhöhen
von Bundesland zu Bundesland.

Wien

  • Förderung von bis zu 30% der anerkannten Investitionskosten – aber nur außerhalb
    des Fernwärmeversorgungsgebietes!
  • Übersicht: Förderung Wien

Niederösterreich

  • Bei Ersatz einer fossilen Heizanlage durch eine Pelletsanlage (lt. UZ37) einmaliger Zuschuss von 20% max. € 3.000,--
  • Information: www.noe.gv.at
  • Antragsformular: Link zum Online-Antrag

Oberösterreich

  • Neuanlage: € 2.300.--
  • Umstellung einer fossilen Altanlage: € 2.800,--
  • Max. 50%
  • Förderbare Kosten von mindestens € 4.400.-- netto.
  • Mindestkesselwirkungsgrad von 85 % laut Typenprüfungszeugnis 
  • Übersicht: Förderungen Oberösterreich
  • Formular: Ansuchen Förderantrag

Salzburg

Tirol

  • Einmalzuschuss von bis zu 25% oder Annuitätenzuschuss von bis
    zu 35%
    für den Einbau einer Pelletzentralheizung.
    Gilt nur für Hauptwohnsitze.

    Information: Auszug förderbarer Kessel

Vorarlberg

  • Höchstens 25%, max. € 2.000,-- Basisförderung für Pelletkessel gem.
    Umweltzeichen Richtlinie UZ37.
    Zusätzliche Förderungen bis € 4.000.-- für Bonusstufen, abhängig von Art
    des Heizsystems und Heizwärmebedarf.
    Im Einzugsbereich von Biomasse-Nahwärmesystemen keine Förderung, wenn
    Anschluss zu ortsüblichen Kosten möglich ist.
    Voraussetzung: Energieberatung und Energieausweis. 

  • Übersicht: Energieförderungsrichtlinie 2016
  • Informationen: Förderung Holzheizungen

 

  • Werden in Altbauten Öl-Zentralheizungen oder Elektrodirektheizungen durch Holzheizungen ersetzt und das alte Heizsystem entfernt, erhöht sich die Förderung noch einmal um 30%.

Kärnten

  • Seit 2016 gibt es keine Förderung für Heizungserneurungen für Private mehr. Förderungen nur noch über die Wohnbauförderung im Zuge der Sanierung.

Burgenland

 

  • ACHTUNG: Die burgenländische Landesförderung untersagt die gleichzeitige Inanspruchnahme der Bundesförderung.

Steiermark

  • Zuschuss von 25% max. € 1.600,-- der Nettoinvestition je Wohnungseinheit für einen Pelletheizkessel oder max. € 1.300.-- für eine Pellet-Etagenheizung (Wohnraumkessel)
  • Zusätzlich werden Verbesserungen und Effizienzmaßnahmen am Heizsystem gefördert:
  • Frischwassermodul € 200.--, bei Kombination mit Solarthermie max. € 1.075.--
  • Ventile und Umwälzpumpen max. € 400.--
  • Solarthermische Anlagen bis zu € 2.000.-- für Ein- und Zweifamilienwohnhäuser
  • Bei Sondernutzung (Gemeinden, Vereine, Schulen) max. € 7.000.--.
    In Kombination mit Biomasseheizung inkl. Pufferspeicher mit Frischwassermodul zusätzlich max. 1.075.-

    Aufhebung der Förderungsobergrenzen mit Heizungseinbindung und Nachweis eines solaren Deckungsgrades >30% Neubau bzw. >20% Bestand.
    Übersicht: Förderrichtlinien Land Steiermark 2016
    Information: Förderungsfähige Kessel
    Formular: Ansuchen Förderung Holzheizungen 

Förderungen für Gemeinden

Viele der österreichischen Gemeinden bieten für die Umstellung auf eine
Pelletheizung Förderungen an.
Für weitere Informationen wenden Sie sich am besten an Ihr Gemeindeamt.

Information: Klimaschutz in Gemeinden