Pelletheizung: Förderungen in Österreich

Bundesförderungen für Pelletsheizungen

Auch 2018 gibt es wieder die Bundesförderung für den Umstieg von fossilen Heizungen auf Pelletanlagen. Gefördert werden nur private Pelletkesseln mit einer max. Nennleistung von 50 kW mit 2.000 Euro bei Ersatz einer fossilen Heizung und 800 Euro bei Ersatz einer alten Holzheizung (Baujahr vor 2004). Auch Pelletkaminöfen werden mit 500 Euro gefördert. Förderung ist zeitlich begrenzt mit 30. November 2018.

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel für Holzheizungen werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt.
Pro Antragsteller kann unabhängig vom Standort nur für eine Holzheizung um Förderung angesucht werden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden neu installierte Pelletzentralheizungsgeräte mit einer max. Nennleistung von 50 kW, die bestehende fossile Kessel oder alte Holzheizungen (Baujahr vor 2004) ersetzen, sowie Pelletkaminöfen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderung beträgt 2.000 Euro für Pelletzentralheizungen, die einen bestehenden fossilen Kessel ersetzen.
Bei Ersatz einer alten Holzheizung (Baujahr vor dem Jahr 2004) durch eine Pelletzentralheizung wird eine Förderung von 800 Euro gewährt.
Für Pelletkaminöfen gilt die Förderungspauschale von 500 Euro.

Download Leitfaden Holzheizungen 2018 (pdf, 1 MB)

Wo wird der Förderantrag gestellt?

Die Registrierung erfolgt auf der Homepage des Klima- und Energiefonds.

Wichtig: Registrierung VOR Umsetzung!

Hier finden Sie auch eine Liste aller förderfähigen Ablagen sowie konkrete Details zur Antragstellung.

Antragsfrist: 29. Mai bis 30. November 2018. Es stehen nur 3 Mio. Euro als Förderbudget zur Verfügung. Sind diese Mittel ausgeschöpft, kann die Förderaktion vorzeitig beendet werden.
Anträge, bei denen die Heizung vor dem 29. Mai 2018 geliefert wurde, können nicht gefördert werden.

Landesförderungen für Pelletheizungen in Österreich

Umwelt- und Klimaschutz spielen in Österreich eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wird
der Umstieg auf eine Pelletheizung durch Mittel der Wohnbauförderung unterstützt.
Da diese Förderung Landessache ist, unterscheiden sich Voraussetzungen und Förderhöhen
von Bundesland zu Bundesland.

Wien

  • Förderung von bis zu 30% der anerkannten Investitionskosten – aber nur außerhalb
    des Fernwärmeversorgungsgebietes!
  • Übersicht: Förderung Wien

Niederösterreich

  • Bei Ersatz einer fossilen Heizanlage durch eine Pelletsanlage (lt. UZ37) einmaliger Zuschuss von 20% max. € 3.000,--
  • Die Rechnungen dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung höchstens 6 Monate alt sein. Die Förderung "Heizkesseltausch" ist mit 31. Dezember 2018 befristet.
  • Information: www.noe.gv.at
  • Antragsformular: Link zum Online-Antrag

Oberösterreich

  • Neuanlage: € 1.400.--
  • Umstellung einer fossilen Altanlage: € 2.900,--
  • Max. 50%
  • Die Antragstellung muss bis spätestens 18 Monate (Eingangsstempel der Förderstelle) nach Anfall der Kosten (Datum der Rechnung) erfolgen, längstens jedoch bis 31. Dezember 2020. Die einschlägigen baubehördlichen Bestimmungen und die Bestimmungen des Oö. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetzes sind einzuhalten.
  • Förderbare Kosten von mindestens € 4.400.-- netto.
  • Mindestkesselwirkungsgrad von 85 % laut Typenprüfungszeugnis 
  • Übersicht: Förderungen Oberösterreich
  • Formular: Ansuchen Förderantrag

Salzburg

Tirol

  • Seit 2017 gibt es keine Förderung für Heizungserneurungen für Private mehr. Förderungen nur noch über die Wohnbauförderung im Zuge der Sanierung.

Vorarlberg

  • der vollständige ausgefüllte Förderungsantrag muss spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme der Anlage eingereicht werden

  • Höchstens 25%, Basisförderung für Pelletkessel gem.
    Umweltzeichen Richtlinie UZ37.
    Zusätzliche Förderungen  35% für Bonusstufen, abhängig von Art
    des Heizsystems und Heizwärmebedarf.
    Im Einzugsbereich von Biomasse-Nahwärmesystemen keine Förderung, wenn
    Anschluss zu ortsüblichen Kosten möglich ist.
    Voraussetzung: Energieberatung und Energieausweis. 

  • Übersicht: Energieförderungsrichtlinie 2017
  • Informationen: Förderung Holzheizungen
  • Werden in Altbauten Öl-Zentralheizungen oder Elektrodirektheizungen durch Holzheizungen ersetzt und das alte Heizsystem entfernt, erhöht sich die Förderung noch einmal um 30%.

Kärnten

  • Seit 2016 gibt es keine Förderung für Heizungserneurungen für Private mehr. Förderungen nur noch über die Wohnbauförderung im Zuge der Sanierung.

Burgenland

Steiermark

  • Art u nd Ausmaß der Förderung
    Die Lieferung und Montage von neuen Biomasseheizungen wird entsprechend den nachstehenden Förderungssätzen gefördert. Die Zuschüsse erfolgen jedoch nur im Ausmaß ihrer anteilsmäßigen Zurechenbarkeit zu den von der Förderung erfassten Gebäuden oder Gebäudeteilen.

    • Scheitholzgebläsekessel und Pellets – Etagenheizungen  1.300,--

    • mit Pellets oder mit Hackschnitzeln befeuerte Zentralheizungsanlagen 1.600,--

  • Übersicht: Förderrichtlinien Land Steiermark 2018
  • Neue Richtlinien ab 2017: Richtlinien 2018