Alles zum Thema Pelletheizung

Der Zeitpunkt für einen Umstieg auf erneuerbare Energien ist angesichts der steigenden Öl- und Gaspreise ausgesprochen günstig. Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie mithilfe von klimafreundlichen Holzpellets Ihr Eigenheim mit Wärme versorgen können. Je nachdem wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht und wie groß die Räumlichkeiten sind, die von der Pelletheizung erwärmt werden sollen, stehen verschiedene Heizsysteme zur Auswahl. Für die Befüllung sämtlicher Anlagen gilt – WÄRME AUSTRIA liefert die passenden Holzpellets in der höchsten Qualitätsstufe EN-Plus!

 

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Bei einer Pelletheizung unterscheidet man prinzipiell zwischen zwei verschiedenen Systemarten. Je nachdem, ob nur ein Raum oder mehrere beheizt werden sollen, bestehen unterschiedliche Anforderungen an das System.

Vergleich: Pelletsofen vs. Pelletskessel

Eines der größten Unterscheidungsmerkmale der beiden Systeme ist der Installationsort. Ein Pelletofen ist etwa dafür konstruiert, in Wohnräumen aufgestellt zu werden. Hierbei spielt nicht nur seine Funktion eine wesentliche Rolle, auch das Design ist von Bedeutung. Ein Ofen mitten im Wohnzimmer muss ja schließlich auch gefallen. Mit einem Pelletofen kann entweder ein einzelner Raum oder mehrere Zimmer geheizt werden. Voraussetzung für letztere Option ist eine integrierte Wassertasche.

 

Ein Pelletkessel ist als Zentralheizung konstruiert und befindet sich meist in einem eigenen Heizraum. Ein Kessel verfeuert entweder voll oder halbautomatisch Holzpellets und wärmt somit das ganze Haus. Eine Pelletheizung, die auf einem Kessel basiert, findet nicht nur in Ein- oder Zweifamilienhäusern Einsatz, sondern auch in großen Wohnanlagen, in Gewerbeobjekten und der Industrie.

Vergleich: Pelletsofen vs. Pelletskessel

Kombi- und Hybrid-Pelletheizung

Wer sich nicht auf nur einen Brennstoff beschränken will, kann eine Kombi- bzw. Hybrid-Pelletsanlage in Betracht ziehen. Der Vorteil: Neben Holzpellets können auch Scheitholz und Hackschnitzel verfeuert werden. Interessant ist das beispielsweise für all jene, denen selbst Holz zur Verfügung steht bzw. für die, die Zugang zu günstigen Holzresten haben.

Effizienzsteuerung und Abluftoptimierung

Die größten Vorteile einer Pelletheizung sind die hohe Energieeffizienz einerseits und die Umweltfreundlichkeit bzw. der geringe Schadstoffgehalt der Abluft andererseits. Beides, sowohl die Effizienz der Pelletsanlage als auch der Schadstoffgehalt in der Abluft, kann während des Heizprozesses optimiert und gesteuert werden. Moderne Anlagen steuern dies entweder über

  • Temperatur- bzw. Flammraumfühler, kombiniert mit einem Regelsystem für die Zuführung der Verbrennungsluft

oder eine Lambda-Sonde, die den Restsauerstoffgehalt im Verbrennungsabgas misst.

Heizkomfort und Sicherheit

Pelletheizungen sind auf einen gleichermaßen sicheren und komfortablen Heizbetrieb ausgelegt. Wartungs- und Reinigungsarbeiten beschränken sich, je nach Anlagentyp, auf ein Minimum und sind lediglich alle paar Monate auszuführen. So gibt es bereits Pelletsanlagen, die nur einmal im Jahr gereinigt werden müssen.

Emissionen

Der anfallende Feinstaub bei Pelletheizungen ist relativ gering und beträgt ca. 8 mg pro MJ Wärmemenge – das entspricht 29 mg/kWh. Ständig kommen jedoch neue Systeme mit noch besseren Abgasmechanismen auf den Markt. Mit der Brennwerttechnik etwa ist es möglich, die Abgastemperatur auf 30 Grad Celsius zu reduzieren. Das Kondensat, das an den kalten Flächen entsteht, wird über eine eigene Leitung abtransportiert.

Holzpellets