Oberirdische Lagerung

Für die oberirdische Heizöllagerung wird ein separater Heizraum benötigt. Auch dieser unterliegt gesetzlichen Vorschriften, um die Betriebssicherheit der Heizanlage zu gewährleisten. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Arten und Materialien von oberirdischen Öltanks. Die Größe eines Tanks spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle in Hinblick auf Handhabung und Überprüfung.

Wichtige Hinweise zur oberirdischen Lagerung:

  • Der Lagerbehälter darf keinen übermäßigen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Direkter Lichteinfall sollte stets vermieden werden (beispielsweise durch einen Stahlblechmantel bei Kunststofftanks).
  • Lagerbehälter und Heizkessel müssen in einem bestimmten Abstand zueinander aufgestellt sein. Pauschal darf der Abstand keinesfalls weniger als 1 Meter betragen (Abstand differiert je nach Bundesland).
  • Abhängig vom Fassungsvermögen kann ein oberirdischer Öltank der wiederkehrenden Prüfungspflicht unterliegen. Leitungen sowie Zu- und Abluftöffnungen müssen den gesetzlichen Normen entsprechen.
  • Heizraum: Es dürfen keine brennbaren Stoffe an Wänden und Decken angebracht werden. Zudem muss der Raum durch eine absperrbare und selbstschließende Brandschutztüre verschlossen sein.