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Heizungsanlage

Die Ölheizungsanlage ist nach wie vor eine der beliebtesten Heizungsanlagen des Landes. Mit Öl zu heizen bringt unterschiedliche Vorteile mit sich, allen voran die Unabhängigkeit und die Kosteneffizienz dank modernster Kesseltechnik.

 

Eine Ölheizungsanlage muss unterschiedliche Kriterien, Verordnungen und Gesetze befolgen. Am Besten man achtet bereits beim Einbau der neuen Heizungsanlage auf einen fachkundigen Aufbau, um so weitere Probleme auszuschließen.

Vorschriftsmäßiger Einbau einer Ölheizungsanlage

Erfolgt der Einbau Ihrer neuen Anlage auf professionelle Art und Weise, konnten Sie die erste und wichtige Hürde in Richtung effizienter und gesetzeskonformer Heizungszukunft bravourös meistern.

Der erste Schritt besteht darin, sich zu überlegen, wo und wie Ihre Heizungsanlage eingebaut werden soll. Am meisten Platz braucht natürlich der Heizöltank, um das VITATHERM Heizöl Vorschriftsmäßiger Einbau einer Ölheizungsanlage lagern zu können. Dabei haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten was Material und Lagerplatz betrifft. Sie sollten beachten, dass der Abstand zwischen Heizöltank und Heizkessel nicht weniger als einen Meter betragen darf. Der Aufstellraum muss mit einer feuerfesten Metalltür verschlossen sein. Lagern Sie Ihr Heizöl oberirdisch, sollten Sie für den Tank im besten Fall einen eigenen Raum vorsehen. Außerdem sollte eine lokale Stromversorgung vorhanden sein, da der Brennwertkessel bei einer herkömmlichen Ölheizung an den hausüblichen Strom angeschlossen werden muss.

Neben dem Heizöltank und dem Brenner gehören auch noch ein Warmwasserspeicher und der Heizkreislauf aus Fall- und Steigrohren zu Ihrer neuen Heizungsanlage.

Heizkessel

Der Heizkessel ist das Herzstück der Ölheizung, denn seine Technologie sorgt dafür, dass Heizöl in Wärme verwandelt wird. Ölheizungen entwickeln sich laufend weiter. Mittlerweile haben alle Anbieter von Heizkesseln moderne Modelle im Angebot, die die Öl-Brennwerttechnik in den Vordergrund stellen.

 

Der Fokus liegt dabei auf dem Brennwert der Wärme, das heißt, das verdampfende Wasser wird in die Berechnung miteinbezogen. Bei der modernen Technik wird die ungenutzte Wärme der Abgase wieder in das System eingespeist. Die Brennwertkessel haben sich zum Standard bei neuen effizienten Heizkesseln entwickelt.

Moderne Gerätetypen

Man unterscheidet prinzipiell zwischen zwei Typen von modernen Brennwertkesseln, je nach Art der Abgasführung und der Verbrennungsluftzufuhr:

 

  • Raumluftabhängige Geräte:

    Bei diesen Geräten wird die Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum bezogen. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass durch Türschlitze oder ein geöffnetes Fenster (z.B. Kellerfenster) genügend Frischluft vorhanden ist. Verfügt Ihre Wohnung oder Ihr Haus außerdem über eine Dunstabzugshaube mit Abzug nach draußen, kann es sein, dass Abgase aus der Heizung in die Wohnung gesaugt werden. Konsultieren Sie am besten Ihren Rauchfangkehrer oder einen Fachmann, um jegliche Zweifel aus der Welt zu schaffen.

     

  • Raumluftunabhängige Geräte:

    Bei diesen Geräten wird die Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum bezogen, sondern durch ein Rohr von außen zugeführt. Dabei führt ein doppelwandiges Rohr (LAS: Luft-Abgas-System) am besten direkt durch das Dach nach draußen. Das innere Rohr sorgt für die Abführung der Abgase, während durch das äußere Rohr die Verbrennungsluft zum Kessel gelangt. Haben Sie einen Kamin, muss dieses Rohr nur bis zum Rauchfang verlegt werden. Im Rauchfang ist ein einfaches Rohr ausreichend, da der freie Raum zwischen Rohr und Rauchfangwandung normalerweise ausreicht, um dem Kessel mit Verbrennungsluft zu versorgen. Bei dieser Art der Heizkessel findet auch Wärmerückgewinnung statt: Das Abgas wird heruntergekühlt und die Verbrennungsluft vorgewärmt.

    Die Vorteile der Wärmerückgewinnung und der direkten Luftzufuhr von draußen, ohne ein Fenster öffnen zu müssen, sprechen für raumluftunabhängige Geräte.

Heizwertgeräte

Bei Heizwertgeräten gibt es auch zwei verschiedene Typen, allerdings sind diese so gut wie nicht mehr im Handel erhältlich: 

  • Standardkessel:

    Preiswert in der Anschaffung, jedoch ergeben sich hohe Wärmeverluste an der Kesselwand, in den Rohrleitungen und im Rauchfang. Außerdem verbrauchen sie  mehr Brennstoff, als ihre modernen Kollegen. Diese Geräte dürfen nicht älter als 30 Jahre sein, andernfalls müssen die Kessel ausgetauscht werden.

     

  • Niedertemperaturkessel:

    Bei diesen Geräten wird die konstante Kesselwassertemperatur auf Niedertemperatur eingestellt. Die Abgase verlassen den Kessel jedoch trotzdem mit  über 100 °C, was wiederum zu einem ungenutzten  Verlust von Energie führt.

 

Energieeffizienzlabel

Beim Kauf eines neuen Heizkessels hilft Ihnen seit Ende 2015 das Energieeffizienzlabel der EU, das auf der Grundlage der 2009 beschlossenen Ökodesign-Richtlinie und mehreren Verordnungen geschaffen wurde. Ähnliche Etiketten sind Ihnen vermutlich schon von anderen Elektrogeräten, wie zum Beispiel Kühlschränken, bekannt. Die Effizienzklassen reichen von A++ bis G und geben Auskunft darüber, wie energieeffizient und schadstoffarm der jeweilige Heizkessel arbeitet. Außerdem bieten weitere Symbole am Rand des Labels Informationen über die Heizleistung, den Wirkungsgrad und den Schallleistungspegel, also die Geräuschbelastung, des Geräts.

 

 

Ein Kesseltausch vom alten Heizwertkessel zu einem modernen Brennwertkessel kann sich je nach Ausgangslage durchaus rentieren, da die neuen Heizkessel weit effizienter arbeiten und somit weniger Heizöl und Energie verbrauchen. Seit 2017 gibt es neue Förderbeiträge, wenn Sie sich dazu entscheiden, die alte Heizungsanlage durch eine neue, umweltfreundliche und energieeffiziente Version zu ersetzen. Informieren Sie sich über die Förderinitiative Heizen mit Öl, und finden Sie heraus, ob Sie für eine Förderung beim Heizkesseltausch in Frage kommen.

Heizöltank

Mittlerweile gibt es für nahezu jeden Anspruch den passenden Heizöltank. Was all die modernen Öltanks gemeinsam haben: Sie sind platzsparend, flexibel und sicher. Für welche Art der Lagerung Ihres Heizöls Sie sich entscheiden, ist vollkommen von Ihren Wünschen und den Bedingungen vor Ort abhängig.

Verschiedene Typen von Heizöltanks

Derzeit gibt es drei verschiedene Ausführungen von Heizöltanks auf dem Markt:

 

  1. Batterietanks

    Batterietanksysteme sind die kostengünstigste Option. Sie können ganz nach Bedarf zusammengestellt werden, um das gewünschte Lagerungsvolumen zu erreichen. Die einzelnen Tanks sind leicht aufzustellen und passen normalerweise problemlos durch Türen und größere Fensteröffnungen. Sie sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und werden heute aus Polyethylen (PE), Polyamid (PA) oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) mit oder ohne Stahlblechmantel gefertigt.

     

  2. Standortgefertigte Tanks

    Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei standortgefertigten Tanks um maßgeschneiderte Individuallösungen. Sie werden erst am Einbauort zusammengefügt und aufgebaut und bieten somit den Vorteil der maximalen Lagerkapazität bei kleinstem Raumbedarf. Bei standortgefertigten Heizöltanks kann es sich sowohl um doppelwandige Kunststofftanks als auch um Stahltanks handeln.

     

  3. Erdtanks

    Erdtanks sind die unterirdische Lösung der Heizöllagerung. Ist der nötige Platz im Keller nicht vorhanden, sind Erdtanks die perfekte Alternative. Für die unterirdische Lagerung von Heizöl werden normalerweise zylinderförmige Stahltanks oder kugelförmige Kunststofftanks verwendet. Es gilt das Prinzip der doppelten Sicherheit, weshalb alle Tanks doppelwandig ausfallen. Der Zwischenraum zwischen den beiden Wänden dient zur Dichtheitsüberwachung des Tanks. Kommt es zu einem Leck, wird es vom Leckanzeigegerät automatisch gemeldet.

     

Heizöltank – Größe

Die Größe des Öltanks hängt von drei wichtigen Faktoren ab: Verfügbarer Platz, Ölbedarf und Kosten. Überlegen Sie, wie viel Platz zur Verfügung steht, denn das ist die Grundvoraussetzung für den Aufbau eines Öltanks. Außerdem spielt der Brennstoffverbrauch eine wichtige Rolle. Der Ölbedarf richtet sich nach der Größe des Hauses, der Bewohnerzahl und auch an Faktoren wie Bauart und Isolierung. Und nicht zuletzt wirkt sich die Größe natürlich auch auf den Preis aus: Je größer der Tank, desto höher der Preis. Allerdings sollte man bedenken, dass ein größerer Tank mehr Kostenunabhängigkeit von schwankenden Ölpreisen bietet.

Heizöltank – Kosten

Die Kosten des Heizöltanks orientieren sich natürlich vor allem an der Größe. Es gibt jedoch noch viele weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen:

 

  • Material (Stahl ist teurer als Kunststoff)
  • Ausführung (doppelwandig ist teurer als einwandig)
  • Aufstellort (Erdtanks sind teurer, Kellertanks brauchen viel Platz)

Erneuerung von Heizöltanks

Grundsätzlich gilt: Ist der Öltank in einem guten Zustand und gesetzeskonform, kann er unabhängig vom Alter weiter genutzt werden.

 

Vergessen Sie außerdem nicht die regelmäßige professionelle Tankreinigung und –wartung, die Probleme vorbeugen und eine langfristige Nutzung gewährleisten. Dabei wird vor allem der Tankboden von Sedimenten gereinigt und der Tank auf seine Dichtheit geprüft und somit eine baldige Tankdemontage vorgebeugt.

Heizofen

Der Ölofen ist nach wie vor eine durchaus beliebte und nützliche Wärmequelle. Ölöfen unterscheiden sich wesentlich vom herkömmlichen Kaminofen. Dadurch, dass sie mit Heizöl betrieben werden, bringen sie auch alle Vorteile von Heizöl mit sich. Hat man den Tank einmal befüllt, muss man sich nicht pausenlos um Nachschub kümmern, sondern kann, je nach Tankgröße, problemlos ein paar Tage heizen. Das VITATHERM Heizöl von WÄRME AUSTRIA eignet sich dazu hervorragend.

 

Mit Heizöl betriebene Öfen sind die perfekte Lösung für Räumlichkeiten, die nicht über eine eigene Heizmöglichkeit verfügen oder nur spärlich genutzt werden. Der Ölofen sorgt dafür, dass auch Räume, die länger nicht beheizt worden sind, schnell wohlig warm werden. Die aktuellen Heizöfen-Modelle bestechen außerdem durch ihr modernes Aussehen und sind in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs erhältlich:

 

  • Standard-Ölöfen mit emaillierter Verkleidung und integriertem Tank
  • Ölzusatzherde
  • Ölöfen mit hohem Wirkungsgrad, Sichtfenster, Kachelverkleidung und im Kaminofenlook
  • Öleinbauöfen (angepasst an bestehende Verkleidungen)

 

Kosten des Ölofens

Heizöfen, die mit Heizöl betrieben werden, sind preislich von den jeweiligen Heizölkosten abhängig. Diese können durchaus schwanken, weshalb die Beobachtung des Ölmarktes zu empfehlen ist. Heizöl wird meist in größeren Mengen verkauft und bei der Lagerung gibt es einige Parameter zu beachten. Ein wichtiger einmaliger Kostenpunkt ist natürlich die Anschaffung des Heizofens. Die Kosten für ein modernes Heizgerät können stark variieren, je nach Design, Hersteller und Ausführung.

Funktion des Ölofens

Wenn möglich, kann der Ofen an die zentrale Heizversorgung angeschlossen werden. Falls nicht, kommen die eingebauten Tanks zum Einsatz, die in der Regel groß genug sind, um 2-3 Tage zu heizen. Benutzen Sie zum Befüllen des Ofens unbedingt eine spezielle Auffüllkanne und füllen Sie den Tank nicht zu voll (kaltes Öl dehnt sich beim Erwärmen aus). Sobald der Ofen eingeschaltet wird, läuft das Heizöl durch eine Leitung zur Düse und tropft in die Brennschale. Um einen reibungslosen  Betrieb zu gewährleisten, sollten Sie ausschließlich geeignete Heizöle verwenden.

Reinigung des Ölofens

Auch Heizöfen müssen regelmäßig gereinigt werden. Dies sollte ungefähr einmal im Jahr geschehen, je nachdem, wie oft der Ölofen in Betrieb genommen wird. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass der Ofen bei der Reinigung vollständig erkaltet ist und Sie für den Notfall einen Feuerlöscher oder ein nicht-brennbares Tuch in Reichweite haben. Die Reinigung können Sie selbst durchführen, stellen Sie jedoch sicher, dass die Ölzufuhr gestoppt ist.