Ihr Heizöl & Pellets Lieferant WAV - Geschichte

Die Entwicklung der heutigen Wärme Austria Vertriebsgmbh zum Heizöl & Pellets Lieferant kann in zwei parallelen Linien nachvollzogen werden. Auf der einen Seite die Austria Mineralöl, kommend aus der Kohlen und Petroleum Handelsgesellschaft und auf der anderen Seite aus der Colpack Colkoks Wihoko, kommend aus der Wiener Holz und Kohlehandlung.

Beide Gesellschaften waren eigenständige Unternehmen der Gaskoks Vertrieb GmbH und als solche am österreichischen Markt tätig.


Die Gründung der Gaskoks Vertrieb GmbH geht auf eine Initiative des Wiener Bürgermeisters Dr. Karl Lueger zurück. Die Vermarktung des – damals als Nebenprodukt der Leuchtgasproduktion – in großen Mengen vorhandenen Kokses wurde 1904 der k. k. privilegierten Länderbank übertragen.

Die „ Länderbank Koks-Kohlen-Abteilung“ wurde am 13. Februar 1939 in die Gaskoks Vertrieb GmbH. umbenannt.

Bis 1991 waren beide Unternehmen 100 % ige Töchter der Gaskoks Vertrieb GmbH.

Dann trennten sich die Wege, als der österreichische OMV Mineralölkonzern, damals noch unter dem Namen ÖMV AG, 1992 in die Austria Mineralölvertrieb einstieg, und die Deutsche Rheinbraun 1994 in die Colpack Colkoks Wihoko.

Im Jahr 2007 waren beide Unternehmen dann wieder zu 100 % im Besitz der OMV und wurden in die OMV Wärme verschmolzen.

Die OMV Wärme deckte an 6 verschiedenen Standorten - Wien, Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Tirol österreichweit den Heizölbedarf sämtlicher Heizölkunden ab.  In dieser Zeit wurde auch das innovative Wärme Abo unter anderem für Heizölkunden ins Leben gerufen. 

Weiters wurde hier bereits der Grundstein für die weitere Entwicklung und die Ausrichtung der Wärme Austria VertriebsgmbH zum Heizöl & Pellets Lieferant gelegt.

 

  

Entstehung der Austria Mineralöl

Gesellschafter:
Bis 1939 Grünbacher Steinkohlenwerke A.G. Wien I, Wildpretmarkt 10
Ab 1939 Sirius-Grünbach A.G. Wien I, Walfischgasse 13
Ab 5.Juni 1946 Gaskoks-Vertrieb Ges.m.b.H. Wien I, Oppolzergasse 6

Eintragung im Handelsregister

26. November 1909 wird die Kohlen- und Petroleum- Handelsgesellschaft m.b.H. mit Gesellschaftsvertrag vom 19. Oktober 1909 im Handelsregister eingetragen. Geschäftsführer: Anton Hildebrand
Firmensitz - Wr.Neustadt Weikersdorferstrasse 6

Am 21. September 1914 wird das Unternehmen in Kohlen-Handels-Gesellschaft m.b.H. umbenannt.

Am 27. April 1965 wir der Firmenwortlaut auf Handelsgesellschaft für Brennstoffe, Treibstoffe und Baustoffe Gesellschaft m.b.H. umbenannt.
Der Sitz der Gesellschaft wird von Wr. Neustadt nach Wien I Oppolzergasse 6 verlegt.

Die Gesellschaft vertreibt feste und flüssige Brennstoffe und betreibt ein Tanklager in Wr. Neustadt sowie  Tankstellen in Wr. Neustadt, Neudörfl/Leitha, Purkersdorf, Waldegg

Am 9. Oktober 1980 wird der Firmenwortlaut auf BTB Handelsgesellschaft für Brennstoffe, Treibstoffe und Baustoffe Gesellschaft.m.b.H. umbenannt.

Am 2. April 1982 wird die BTB Handelsgesellschaft mit der Austria Mineralöl Gesellschaft mbH verschmolzen und in Austria Mineralöl Gesellschaft mbh umbenannt.

Mit 13. Juni. 1991 erwirbt die ÖMV Aktiengesellschaft 50 % an der Austria Mineralöl GmbH , und das Unternehmen wird in ÖMV-AUSTRIA Heizölvertriebs GmbH. umbenannt


Am 7. 3. 1994 erwirbt die  ÖMV Aktiengesellschaft die restlichen 50% der ÖMV-Austria Heizölvertriebs GmbH. und hält nun 100 %.

Folgende Unternehmen wurden unter Anderen in die Austria verschmolzen:

Energieversorgungsanlagen Ges.mbh.(1993)
Schöller Mineralölvertrieb GmbH (1994)
E.Plainer Mineralölhandels GmbH (1995)
Stroh & Co GesmbH (1995 Teilbetrieb)
TTR Mineralölhandel GmbH (1997)
Müssigang Wurzer GmbH (1997)
Kubesch Mineralöhandels GmbH (1998)

2006 erwarb OMV die restlichen Anteile an der Colpack Austria GmbH und hatte somit 100 %.

Entstehung der Colpack Austria

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins vorige Jahrhundert. Die Colpack entstand aus dem Zusammenschluss von drei Unternehmen, der Wihoko, der Kolkoks und der Kopak.

1922:
Gründung der Firma Wihoko, Wiener Holz- und Kohlenhandlung. Die Wihoko ging 1985 in das damalige Firmenkonsortium „Colpack Kolkoks Wihoko“ (später firmierend unter dem Namen Colpack) ein.

1958:
Pate für den heutigen Firmenname „Colpack“ stand die am 11. Oktober 1958 in Wien gegründete Firma Kopak. 1964 wurde die Kopak in Colpack umbenannt.

1965:
Ein Teilbetrieb der Colpack wird an die Gaskoks-Gruppe verkauft. Diese hält 41% an der Gesellschaft.

1966:
In diesem Jahr wird die Verpackungsanlage der Colpack in Straßhof gebaut. Dies ist das größte Verpackungswerk für Kohle, Koks und Brikett in Europa.

1974:
Die Kolkoks wird zu 20 % Teilhaber der Colpack

1985:
Die Colpack verschmilzt mit der Wihoko und Kolkoks und wird in Colpack Kolkoks Wihoko Brennstoffhandel GmbH. umbenannt. Eigentümer ist nun zu 100% die Gaskoks Vertrieb GmbH, eine Tochterfirma der Bank Austria AG (vormals Länderbank).

1991 beteiligt sich die ÖMV AG zu 26% an der Colpack

Im Jahr 1994 beteiligt sich die Deutsche Rheinbraun zu 48 % an der Colpack

Im jahr 2000 verkauft die Bank Austria ihren 26 % Anteil und es entsteht ein 50 – 50 Verhältnis zwischen OMV und Rheinbraun.

Folgende Unternehmen wurden unter Anderen in die Colpack verschmolzen:
Gebrüder Gutmann Kohlengroßhandel GmbH. (1994)
Grazer Kohlen Gaskoks – Vertrieb GmbH. (1998)
Ost Styria Industrie- und Handelsges.mbH (1998)
Kohlenimport u. Großhandels GmbH (2000)
Kohlen Heinisch Ges.mbH. (2000)
Bartel Barkopa Ges.mbH (2000)
Lassnig & Co Brennstoffhandel GmbH (1998)
Primus Heizöle GmbH (1999)


Es stand somit einer Fusion der Unternehmen Colpack und Austria per 1.1.2007 nichts mehr im Weg. Das neue Unternehmen OMV Wärme Vertriebs GmbH. war entstanden

Per 1.1.2008 wurde als letztes Unternehmen noch die Wärme Energie Vorarlberg GmbH in die OMV Wärme verschmolzen.

Mit 1.7.2011 verkauft die OMV ihre Anteile bis auf 11 % an ein Konsortium unter der Führung von RWA.

Am 1.7.2011 wurde die Umfirmierung der OMV Wärme Vertriebs GmbH in die
WAV Wärme Austria VertriebsgmbH beschlossen.