Energiespartipps

Temperatur regeln, Energie sparen

Was für den einen wohlige Wärme, ist für den anderen brütende Hitze: Jeder Mensch empfindet Temperatur unterschiedlich. Zur individuellen Einstellung Ihrer Heizung gibt es deshalb für moderne Anlagen Einzelraumregler, die direkt am Heizkörper montiert werden und die Temperaturen Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Wer es nachts zum Beispiel lieber kühl mag, kann das beliebig so einstellen
Einzelraumregler sind eine technische Weiterentwicklung der zentralen Thermostate moderner Heizungsanlagen. Am Thermostat mit Raum- oder Außentemperaturregelung stellen Sie die gewünschte Temperatur ein. Wird diese über- oder unterschritten, schaltet der Regler die Heizung automatisch ein oder aus. So genannte Außenfühler berücksichtigen außerdem den Einfluss der Außentemperatur. Sie brauchen sich also um nichts mehr selbst zu kümmern! Ein modernes Regelsystem spart Energie und schont die Umwelt – und das bei maximaler Bequemlichkeit.

Kurz lüften, Energie sparen

Frischluft belebt die Sinne – und lässt sich wesentlich leichter aufheizen. Vergessen Sie deshalb Ihre Bedenken, dass Lüften die Heizkosten erhöhen könnte. Am günstigsten ist ein kompletter Luftaustausch durch kurzes Stoßlüften – 5 bis 10 Minuten – mehrmals täglich. Um zusätzlich Energie zu sparen, sollten Sie währenddessen die Thermostate mit einem Tuch verhängen oder die Heizkörper abdrehen. Gut isolierte Wohnungen verhindern den Luftaustausch zwischen Raum und Außenluft. Das spart Heizenergie, ist aber oft schlecht für Ihr Wohnklima und bietet einen Nährboden für Schimmelpilze. Dagegen hilft nur eines: regelmäßig lüften!

Wasser warm einstellen, Energie sparen

Heißes Wasser verbrennt die Finger - und verschwendet Energie. Bei 60 Grad hat das Wasser in Küche und Bad die ideale Temperatur. Es lohnt sich also, auf die Einstellung zu achten. Außerdem: Ein sparsamer Strahl wäscht genauso gründlich wie ein rauschender - auch dabei können Sie sparen. Die verbrauchten Mengen sind beachtlich: Der Bedarf an Warmwasser in Österreich liegt zwischen 40 und 150 Litern pro Tag und Person. Er verteilt sich zu 60 Prozent auf das Bad, 25 Prozent auf die Küche und 15 Prozent auf das Handwaschbecken.

Überlegt kochen, Energie sparen

Energiespartipps und kleine Tricks zeigen in der Küche große Wirkung:

  • Kleine Wassermengen mit Tauchsiedern oder Wasserkesseln erhitzen.
  • Dampfdruckkochtöpfe zum schnelleren Garen verwenden.
  • Mit geschlossenem Topfdeckel kochen – das spart bis zu zwei Drittel Energie.
  • Zu jeder Topfgröße passt eine Flammengröße: Die Flammen sollten niemals über    den Topfrand schlagen.
  • Heizen Sie Ihr Backrohr nur vor, wenn es unbedingt nötig ist. Viele Backwaren können bei langsam steigender Hitze im Ofen "gehen".
  • Schieben Sie nur den großen Sonntagsbraten in den Ofen: kleinere Fleischstücke auf dem Herd braten.

Richtig heizen, Energie sparen

Auch Kleinvieh macht Mist. Vor allem, wenn Sie jeden der folgenden Tipps beachten:

  • Regelmäßige Wartung: Ist Ihre Heizung richtig eingestellt, können Sie bis zu 20 Prozent Energie sparen. Lassen Sie die Abgasemissionswerte vom Fachmann überprüfen. Rußbelag im Kessel erhöht den Energieverbrauch wesentlich – bis zu 15 Prozent sind keine Seltenheit.
  • Zusatzgeräte: Eine Rauchgasklappe schließt sich, wenn der Kessel nicht in Betrieb ist, und verhindert so das Auskühlen der warmen Kesselinnenwände in der Stillstandszeit. Die Klappe kann auch nachträglich eingebaut werden.
  • Isolierung: Ist es in Ihrem Heizraum sehr warm, dann sind Ihr Kessel, die Armaturen oder die Rohrleitungen nicht ausreichend isoliert.
  • Regelmäßiges Entlüften: Es ist notwendig, wenn es in Ihren Heizkörpern "gluckst". Energieeinsparung: bis zu 15 Prozent.
  • Nicht zu groß und nicht zu klein: Die richtige Dimension ihrer Heizungsanlage ist wesentlich. Zu große verbrauchen unnötig viel Energie, zu kleine nutzen sich wegen Überlastung schnell ab.

Gut isolieren, Energie sparen

Eine gute Wärmedämmung senkt die Heizkosten erheblich: Sobald es draußen kälter ist als im Haus, fließt Wärme über schlecht gedämmte Hausteile nach außen ab. Achten Sie beim Neubau und bei der Sanierung darauf, die Gebäudehülle richtig zu dämmen: Dazu gehören Dach bzw. die oberste Geschoßdecke, Außenwände und Kellerdecke. Zu vermeiden sind Wärmebrücken, welche die Wärme nach außen leiten können. Wichtig sind vor allem die Übergänge: Die Außenwanddämmung muss nahtlos an den Wärmeschutz des Daches oder der obersten Geschoßdecke und an die Dämmung der Kellerdecke oder der Grundplatte übergehen. Energiespartipps Fenster:

Eine wichtige Rolle spielen auch Fensterrahmen und Fensterglas. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen: Zweischeiben-Isolier-, Dreischeiben-Isolier- und Zweischeiben-Wärmeschutzverglasung.